Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe 2026 feiern im Weinbrenner-Jahr atemberaubende Medienkunst zum Thema Architektur und Stadtraum auf der 170 Meter breiten Fassade des Karlsruher Barockschlosses.
mit dem Thema Architektur und Stadtraum unter dem Motto „Lightyard Stories: Visionen urbaner Lebensräume“.
Internationale KünstlerInnen zeigen atemberaubende Medienkunst auf der 170 Meter breiten Schlossfassade.
Foto: LosRomeras ScienceForImpact, SchlosslichtspieleKarlsruhe2025, ARTIS-Uli Deck
Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe
Architektur und Stadtraum stehen im Fokus
Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe befassen sich im Weinbrenner-Jahr 2026,
dem 200. Todesjahr des Karlsruher Architekten und Stadtbaumeisters Friedrich
Weinbrenner, mit den Themen Architektur und Stadtraum.
Unter dem Motto „Lightyard Stories: Visionen urbaner Lebensräume“ feiern die
SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe die herausragende Architektur der UNESCO City of Media Art Karlsruhe und das Leben und die Kultur, die sie hervorbringt. Die von der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH veranstalteten
SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe, die seit dem Stadtgeburtstag 2015 in zehn
Spielzeiten fast drei Millionen Besucherinnen und Besucher vor dem Karlsruher
Schloss begeistert haben, werden auch 2026 wieder als künstlerisches Sommer Highlight Baden-Württembergs weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus strahlen.
„Architektur ist nicht nur die Konstruktion von Gebäuden, sondern auch die Räume dazwischen: die Straßen, Parks, Plätze und Lichthöfe“, sagt Alistair Hudson, wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und Mitglied des Kuratoriums der SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe.
„Dies sind die Begegnungsräume, wo wir mit Bekannten und Unbekannten in Kontakt kommen und wo sich verschiedene Kulturen und Lebensweisen vermischen. Das ist die Essenz einer blühenden Stadt.
In diesem Sinne versammeln wir uns vor dem Schloss und den Visionen dieser KünstlerInnen, um die Freude am urbanen Leben zu feiern“, so Hudson.
Drei Gewinnershows zeigen die Vielfalt
des Projection Mappings
Die ersten drei Shows, die auf dem Karlsruher Schloss zu sehen sein werden, stehen bereits fest: Es sind die Arbeiten der Gewinnerinnen und Gewinner des BBBank Awards im Projection Mapping, der zum sechsten Mal ausgeschrieben wurde.
Aus insgesamt 118 Konzepten, die von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt eingereicht wurden, entschied sich die Jury des BBBank Awards für drei Werke aus Tschechien, Singapur und Indien, die nun mithilfe der Preisgelder bis zum Sommer realisiert werden.
Gewonnen haben Henry Hu (Singapur) mit „MIRΔGE“, Studio Moebius X Three
Oscillators (Indien) mit „RE:STRUCT“ und Metanoia (Tschechische Republik) mit
„Metabolism“.
Am Premierenabend, am 13. August, haben die Besucherinnen und Besucher
erneut die Möglichkeit, aus den drei Prämierten über den Gewinner des mit
5.000 Euro dotierten BBBank-Public Award abzustimmen.
Sehen Sie unten die Grafiken der drei Gewinner-Shows:
Für Nikunj Patel und Brij Dalviaus Mumbai verkörpert das Karlsruher Schloss Geschichte, Beständigkeit und Erinnerung. Sein Mapping RE:STRUCT gestaltet die Fassade für die Karlsruher Schlosslichtspiele 2026 sowohl monumental als auch detailreich. Anorganische Materialtexturen wie Beton, Glas, Stein und Metall kombiniert er mit Farben, die wir mit Baustellen assoziieren und die für den Wandel stehen. RE:STRUCT dekonstruiert Architektur und befasst sich mit der Fähigkeit einer Stadt, sich flexibel anzupassen.
Eine Stadt atmet, verformt sich und erfindet sich neu. Henry Hu aus Singapur spielt in MIRΔGE mit ikonischen Formen der Stadt und verwandelt das Schloss Karlsruhe bei den Schlosslichtspielen in eine lebendige Illusion, in der Architektur schmilzt, zerbricht und sich neu formt. Der städtische Raum fließt und wechselt zwischen Struktur und Traum, Ordnung und Fantasie.
Können Licht, Struktur und Bewegung als Spiegelbild der urbanen Gesellschaft verstanden werden? Mit dieser Frage setzt sich das Duo METANOIA (Jakub Nosek und Julie Tampierová) aus der Tschechischen Republik in seiner Arbeit METABOLISM für die Schlosslichtspiele Karlsruhe auseinander.
Metabolismus ist eine radikale futuristische Architekturphilosophie, die im Japan der Nachkriegszeit entstand und die Stadt als organisches, flexibles System versteht.
This Schloss is „On Fire“
SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe zeigen neue Show zum
100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Karlsruhe
„On Fire – 100 Jahre Berufsfeuerwehr“
Die Feuerwehr Karlsruhe verwandelt das Karlsruher Schloss in einen lebendigen Licht- und Klangkörper. Dabei ist sie nicht nur Thema, sondern aktiver Teil der Inszenierung:
Mit ihren Handlungen, Bewegungen und Einsätzen bringt sie das Gebäude zum Leuchten – und das Publikum zum Mittanzen.
Wie in einer musikalischen Komposition greift auch die Arbeit der Feuerwehr ineinander: Jeder Einsatz, jede Geste und jedes Geräusch ist Teil eines großen Ganzen. Teamwork wird so zum zentralen verbindenden Element – sowohl im künstlerischen Aufbau als auch im realen Arbeitsalltag der Feuerwehr.
Auf der musikalischen Ebene kommen ausschließlich Klänge aus dem Kontext der Feuerwehr zum Einsatz. Sämtliche Sounds sind originale Geräusche der Feuerwehr und werden gezielt in einen musikalischen Zusammenhang überführt.
„On Fire – 100 Jahre Berufsfeuerwehr“ macht die Feuerwehr erlebbar – spielerisch, mitreißend und zugleich authentisch.
Die Show, die von der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH begleitet und vom Karlsruher Medienkünstler Jonas Denzel produziert wird, ist bei den diesjährigen SCHLOSSLICHTSPIELEN Karlsruhe vom 13. Juli bis 13. August zu sehen.
Der Medienkünstler Jonas Denzel ist kein Unbekannter: Im Sommer 2018 steuerte er die Show „Hands on“ zu den SCHLOSSLICHTSPIELEN Karlsruhe bei, die auf interaktive Elemente setzt und die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Mitklatschen animiert.
Mit seinen Arbeiten ist er international erfolgreich. Mit seinem „BeamBike“ ist der Medienkünstler immer wieder auch in der Karlsruher Innenstadt zu sehen.
Foto: Sls26 Keyvisual Denzel
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