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Friedrichshafen, Zeppelin Museum

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Friedrichshafen, Deutschland

Mai 2018

Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand

4.05.2018 - 6.01.2020
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Ist das Raubkunst? Diese Frage stellt sich das Zeppelin Museum für seine eigene Sammlung. Kein gewöhnliches Unterfangen, denn die heutige Kunstsammlung wurde erst nach 1945 aufgebaut. Nach einem Totalverlust während des Zweiten Weltkriegs erwarb man ab 1950 in einer euphorischen Aufbruchsstimmung rasch die ersten 100 Kunstwerke. Von einer ‚Stunde null‘ kann jedoch weder auf dem Kunstmarkt noch in der Museumslandschaft die Rede sein. Mit der Wiedereröffnung des Museums im Jahr 1957 wurde die neue Sammlung gefeiert. Seitdem konnte sie kontinuierlich um Werke aus der Gotik bis in das 19. Jahrhundert und Hochkaräter der Klassischen Moderne erweitert werden. So wird in dieser Ausstellung ein nach wie vor unterschätztes Kapitel der Folgen des NS-Kunstraubes wie auch der gigantischen Kulturgutverlagerungen des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Weitere Infos

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November 2018

IDEAL STANDARD. Spekulationen über ein Bauhaus heute

30.11.2018, 10h00 - 28.04.2019, 17h00
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IDEAL STANDARD begreift das Bauhaus als ein nicht abgeschlossenes und offenes Projekt, als Motor für gesellschaftliche Innovationen: Was ist heute Bauhaus? Fünf international renommierte KünstlerInnen setzen sich mit zentralen Fragestellungen unserer Gesellschaft auseinander und versuchen, zeitgenössischen Utopien eine Gestalt zu geben. Die Ausstellung versteht sich als Plattform, die die Öffentlichkeit in einen offenen Diskurs über die dringlichen Fragen unserer Gegenwart involviert: Wie werden die historischen Themenkomplexe "Wohnen" und "Massenproduktion", wie die patriarchalisch geprägte Geschichtsschreibung kritisch reflektiert? Lassen sich in den Arbeits- oder Denkweisen von zeitgenössischen KünstlerInnen und Kollektiven Parallelen zu den Innovationen des Bauhauses ziehen? Die Ausstellung setzt heterogene Positionen zeitgenössischer Kunst in einen diskursiven Ideenzusammenhang, der sich vom Bauhaus ableitet. Teilnehmende KünstlerInnen: Erika Hock (Co-Kuratorin), Katarina Burin, Christopher Kulendran Thomas (in Zusammenarbeit mit Annika Kuhlmann), Pakui Hardware, Andrea Zittel

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Dezember 2018

Aufbruch ins Unbekannte. Die Klassische Moderne am Bodensee

11.12.2018 - 12.05.2019
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Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Zeit des Aufbruchs in der Kunst, junge radikale KünstlerInnen verschiedener Strömungen lagen im Wettstreit miteinander. Werke von u. a. Otto Dix, Willi Baumeister und Erich Heckel aus der Sammlung des Zeppelin Museums machen diese Kontraste eindrucksvoll deutlich. Es war aber auch die Zeit beider Weltkriege und der totalitären Systeme in Europa. Die Region am Bodensee hatte große Bedeutung als Zufluchtsort für KünstlerInnen in der inneren Emigration während der NS-Diktatur. Zahlreiche gegenständliche und abstrakte Arbeiten der Ausstellung zeigen den Kampf um neue Ausdrucksformen in der Malerei der Klassischen Moderne. Anschaulich wird die Dynamik der Zeit auch an Druckgrafiken verschiedener KünstlerInnen und den Fotografien von Andreas Feininger. KünstlerInnen: Max Ackermann, Willi Baumeister, Karl Caspar, Maria Caspar-Filser, Otto Dix, Andreas Feininger, André Ficus, Karl Hájek Kunze, Erich Heckel, Carl Hofer, Adolf Hölzel, Hans Purrmann

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März 2019

Kultur inklusiv – ein gesellschaftspolitischer Auftrag!

20.03., 18h00
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Podiumsdiskussion

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Open House! Erich Heckel – Die Jahre am Bodensee

21.03., 19h00
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Vortrag von Dr. Andreas Gabelmann, Kunsthistoriker, Radolfzell Erich Heckel (1883–1970) zählt zu den Hauptvertretern des deutschen Expressionismus. Als Mitbegründer der Künstlergruppe „Brücke“ suchte er ab 1905 eine neue Freiheit des bildnerischen Ausdrucks. Nach der kriegsbedingten Zerstörung seines Berliner Ateliers übersiedelte er 1944 an den Bodensee und fand in Hemmenhofen auf der Halbinsel Höri eine zweite Heimat. Anknüpfend an seine moderne Bildsprache unternahm Heckel am Untersee einen künstlerischen Neuanfang. Neben Reisen in die Alpen bot die Landschaft des Bodensees wesentliche Inspiration für seine Gemälde, Aquarelle und Druckgraphiken. Der Vortrag beleuchtet mit ausgewählten Bildbeispielen diese bedeutende Schaffensphase, die den Künstler eng mit der Region des Bodensees verband. → Alle Open House! Veranstaltungen funktionieren nach dem „Pay what you want“-Prinzip. Bezahlen Sie so viel, wie die Veranstaltung Ihnen wert ist.

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Open House! Vernissage ZeppLab – Der Hafenbahnhof Friedrichshafen

28.03., 19h00
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Eröffnung der von StudentInnen der Zeppelin Universität kuratierten Ausstellung zur Baugeschichte des Hafenbahnhofs. Realisiert im Rahmen des praktischen Lehrforschungsprojekts CURATING, eines ZU|Satzes der Zeppelin Universität, in Kooperation mit dem Zeppelin Museum und umschichten, Stuttgart. → Alle Open House! Veranstaltungen funktionieren nach dem „Pay what you want“-Prinzip. Bezahlen Sie so viel, wie die Veranstaltung Ihnen wert ist.

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April 2019

Theresia Enzensberger liest aus “Blaupause”

28.04., 15h00
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Mai 2019

Nina Jäckle liest – “Stillhalten”

12.05., 11h00
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