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Mittelalterliches Spielzeug aus Freiburg – Produktion von Tonfigürchen aus der Zeit um 1300 aus Freiburg und ihre Verbreitung in Südwestdeutschland

3.12., 19h00 - 20h00

Die Rettungsgrabung an der Albertstraße/Ecke Habsburgerstraße in Freiburg 2025 bietet einen einzigartigen Einblick in die Grundriss-Struktur des verschwundenen Stadtteils Neuburg. Das 4000 m² große Grabungsareal liegt in der ersten mittelalterlichen Stadterweiterung, die ab 1240 angelegt wurde und im Rahmen des Festungsbaus ab 1677 niedergelegt worden ist.

Dr. Bertram Jenisch (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Dienstsitz Freiburg) berichtet in einem Vortrag über spannende Funde im Zusammenhang mit der Grabung: In einem Handwerkerareal wurde ein Ofen aus der Zeit um 1300 freigelegt in dessen letzter Füllung Bruchstücke von über 50 Tonfigürchen geborgen wurden. Die Funde erlauben nicht nur Aussagen zu der Herstellung der Frauen-, Männer- und Tierfiguren. Formgleiche Fundstücke aus Südwestdeutschland deuten auf die Verbreitung dieser Produkte hin.

Der Vortrag ist Teil des Archäologieprogramms 2026 in Kooperation des Zentralen Fundarchivs des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und dem Stadtmuseum Rastatt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Zugang zum Zentralen Fundarchiv (Lützowerstr. 10) über Militärstr./Leopoldplatz.

Details

Datum:
3.12.
Zeit:
19h00 - 20h00
Veranstaltungskategorien:
,
Webseite:
http://www.stadtmuseum-rastatt.de

Veranstalter

Zentrales Fundarchiv
Telefon:
072229728401
E-Mail:
anja.renschler@rastatt.de

Veranstaltungsort

Rastatt, Zentrales Fundarchiv
Lützowerstr. 10
Rastatt, 76437 Deutschland
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Telefon:
07222 / 972 8401