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Tell-Denkmal ist enthüllt – auf der Freilichtbühne Ötigheim

by Brigitte Matt-Brassel
Ministerpräsident Kretschmann enthüllt das Ötigheimer Telldenkmal Foto: Lukas Tüg

Ganzjährig zugänglich
Das Ötigheimer Tell-Denkmal ist ganzjährig frei zugänglich. Eine Betrachtung lässt sich gut mit einem Besuch des Theatersommers verbinden: Die Jubiläumsinszenierung von Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ feiert am 18. Juni 2022 Premiere.
Tickets und weitere Informationen finden sich unter 
https://www.volksschauspiele.de

 

Wilhelm Tell wird seit 1910 aufgeführt

Am 3. Juni 2022 hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Tell-Denkmal der Volksschauspiele Ötigheim enthüllt. Seit 1910 wird in der badischen Gemeinde auf Deutschlands größter Freilichtbühne regelmäßig Friedrich Schillers
„Wilhelm Tell” gespielt. Millionen von Besuchern haben im „Telldorf” dieses Meisterwerk gesehen – eine deutschlandweit einmalige Aufführungstradition.

„Auch wenn die Geschichte des Wilhelm Tell in der Schweiz spielt, hat sie weit darüber hinaus ihre Wirkung entfaltet. Denn es geht darin um Großes: um Gottvertrauen und Familienliebe, um den Zusammenhalt der Menschen, um Machtmissbrauch, Widerstand und Freiheit. Also um Themen, die noch heute aktuell sind. Weil sie für den Erhalt der Demokratie wichtig sind. Und weil es sich gerade in unserer weltpolitischen Lage lohnt, wieder neu über sie nachzudenken“, so Ministerpräsident Kretschmann. 

Die Gestaltung des Kunstwerkes basiert auf einem Entwurf des Schweizer Bildhauers Richard Kissling (1848 bis 1919) aus dem Jahr 1892.
Die Ötigheimer Replik, von Thomas Ihle, Inhaber der ausführenden Gießerei Gebr. Ihle Bildguss GmbH Dresden, erstellt, ist zwei Meter hoch.