Home Events ... frisch reingeflattert Schön und gefährlich – Die hohe See im 19. Jh.

Schön und gefährlich – Die hohe See im 19. Jh.

by Brigitte Matt-Brassel

Bild: Die Sirene (Triton und Nereide), 1895, von Max Klinger (1857–1920), 
Öl auf Leinwand, Sammlung Villa Romana, Florenz Dauerleihgabe in der Galleria
d’arte moderna, Palazzo Pitti, Florenz, Foto: Gallerie degli Uffizi, Florenz

Aufgrund der neuesten Verordnung muß die Eröffnung der Ausstellung verschoben werden.
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Macht Euch die Erde untertan! Wissenschaft und Technik erlaubten dem fortschrittlichen 19. Jh. eine immer erfolgreichere Bändigung der Natur, medizinisch in der Bakteriologie, industriell durch Dampfmaschine und Elektrizität. Die biblische Aufgabe schien gelöst. Die ganze Welt konnte nun erforscht, erobert, erklärt, entzaubert werden. Die ganze Welt? Nein! Auf hoher See tobte das große Drama zwischen zivilisatorischer Beherrschung und natürlicher Gewalt weiter, vom Floß der Medusa bis zur Titanic, zwischen nüchterner Handelsschifffahrt und exotischem Südseeparadies. Kapitän Ahab und Moby Dick, Tiefseekabel und betörenden Nixen, Taucherglocke und Schiffbruch. Das Meer mit seiner verlockenden Weite und rätselhaften Tiefe zog die unterschiedlichsten Abenteuer hinaus ins Offene, Schwankende: schön und gefährlich.

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