Ausstellung  im Schloss Bonndorf – Kulturzentrum des Landkreises Waldshut
21. Juli bis 13. Oktober

Ulrich C. Eipper: Selbstbildnis

“Der Maler und die Menschen”
Ulrich C. Eipper
www.landkreis-waldshut.de
Öffnungszeiten:
Mi – So + Feiertagen 10-12 h + 14-17 h
Es gilt der Museumspass.
Tel. 07703-7978

Ulrich C. Eipper war ein vielseitiger Künstler:
Ölmalerei, Aquarell, Drucktechnik, Mischtechnik, aber auch Holzskulpturen gehörten zu seinem Spektrum. Einige großartige Ausstellungen im Landkreis haben das Werk von Eipper gewürdigt, darunter vor allem auch seinen Arbeiten, die religiöse und mythologische Themen umkreisen.

Erstmals wird in einer Ausstellung nun der

Erne Eipper im Hochzeitskleid

Fokus auf die Porträts von Ulrich C.Eipper gerichtet.
Der Künstler war ein Menschenfreund, der mit geschultem Blick und Einfühlungsvermögen zum Wesenskern seines Gegenübers vordringen konnte. Manchmal zeichnete er seine Porträts in Windeseile – nur deshalb gibt es wohl auch viele Kinderporträts von ihm. Familie, Verwandte, Freunde, Persönlichkeiten standen ihm Modell.
Die Bonndorfer Ausstellung ist doppelt regional verankert: Zum einen durch den Künstler selbst und zum anderen durch die Porträtierten, die aus der Region stammen oder einen Bezug zu dieser Region haben. Nicht nur die Porträtierten können sich die Frage stellen: wie hat er uns gesehen?
Eippers Blick auf die Menschen richtet sich auch auf die Betrachtenden.

 

Wer ihn kannte, weiß von eindrücklichen Begegnungen oder markanten Worten zu berichten. Ulrich C. Eipper war eine prägende Persönlichkeit im Landkreis Waldshut.
In diesem Jahr wäre der 1929 in Herrenberg geborene Künstler 90 Jahre alt geworden.

Er kam Mitte der 60er Jahre in den Landkreis. Zuvor hatte er in der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Professor Manfred Henninger Malerei studiert und war danach als Lehrer tätig. Im Landkreis arbeitete er als Kunst- und Musiklehrer an der Hans Thoma Schule in Tiengen und später an der Schule für Sozialpädagogik in Waldshut.
Der Schwabe schlug samt Familie Wurzeln im Badischen, ohne je seine schwäbische Mundart aufzugeben. Heute würde man ihn unkonventionell nennen. Nicht nur Kinder und Jugendliche, viele ambitionierte Erwachsene besuchten die Malkreise Eippers.

Ulrich C. Eipper hatte nicht nur das Talent des Malens, er fühlte sich auch zur Musik hingezogen und beschäftigte sich als Cellist mit der Musiktheorie.
Bis zuletzt war seine künstlerische Schaffenskraft unermüdlich.
Ulrich C. Eipper starb 1996.
Die Eipper-Stiftung fördert musische und pädagogische Projekte für Kinder.

www.landkreis-waldshut.de

 

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