AusstellungenZG Highlight ArtZG Highlight-StartZG Kachel-Start

Riegel – kunsthalle messmer “Marilyn Monroe – Leben und Legende”
20.9. 2019 – 2.2. 2020

Marilyn Monroe – Leben und Legende
20.09.2019 – 02.02.2020

Vernissage: Freitag, 20. September, 19:00 Uhr

www.kunsthallemessmer.de

Marilyn Monroe (c)Bert Stern

Am 20. September 2019 eröffnet die kunsthalle messmer die Ausstellung „Marilyn Monroe – Leben und Legende“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Leben und Schicksal der Hollywood-Ikone Marilyn Monroe.

Die kunsthalle messmer zeigt in der Ausstellung „Marilyn Monroe – Leben und Legende“ über 100 epochale Arbeiten, die von Fotografen wie Bert Stern bis hin zu Künstlern wie Andy Warhol reichen. Den Besucher erwartet einen Marylin Monroe mit all ihren Facetten.
Den Fotografen Barris, Grant, Greene, Kelley, Nygård und Stern gelang es Marilyn Monroe in ihrer zeitlosen Schönheit einzufangen. Bis heute gehört Marilyn zu den meist fotografierten Frauen der Welt. Ihre einzigartige Mischung aus Sexappeal, verletzlicher Unschuld und Komik macht sie für Männer und Frauen unwiderstehlich.
Aus ärmlichsten Verhältnissen erkämpfte sie sich ihren Weg durch die Hollywood Studios vom Sternchen zum Megastar.

Marilyn Monroe‘s Kindheit und Jugend
Bereits zwei Wochen nach ihrer Geburt, am 1. Juni 1926, wird Norma Jeane Baker an eine Pflegefamilie abgegeben. Fünfzehn Jahre lang wird das junge Mädchen zwischen fünf Familien und dem Waisenhaus hin- und hergereicht.
Um dem Waisenhaus endlich zu entfliehen, willigt sie mit 15 Jahren ein, den Nachbarsjungen Jim Dougherty zu heiraten, den sie aufgrund seines Militärdienstes kaum sieht. 1946, nach gerade einmal fünf Jahren, lassen sich die beiden scheiden.

Mar
ilyns Karriere als Model und Schauspielerin

Marilyn Monroe, (c)Allan Grant

Schon 1944, im Alter von 18 Jahren, wird sie vom Militärfotografen David Conover entdeckt. Bereits ein Jahr später ist sie ein begehrtes Model. Tom Kelley hält 1949 die Reize der jungen Marilyn fest, die allerdings erst 1952 für einen höchst erfolgreichen Kalender weitergegeben werden. 1953 schafft es eines der Fotos sogar zum Centerfold der ersten Playboy-Ausgabe.
Schon bald wird die Filmindustrie auf sie aufmerksam. Sie nimmt Tanz- sowie Schauspielunterricht und legt sich ihren Künstlernamen zu. Ihr erfolgreichster Film wird „Manche mögen‘s heiß“. Ende 1954 gründete Marilyn Monroe mit dem Fotografen und langjährigen Freund Milton H. Greene ihre eigene Produktionsfirma Marilyn Monroe Productions Inc. in New York.

1954 heiratet Marilyn den Baseballstar Joe DiMaggio. Bereits nach neun Monaten lassen sie sich wieder scheiden, da DiMaggio mit ihrer immensen Popularität nicht umgehen kann. Ihr dritter Ehemann wird der Dramatiker Arthur Miller, bei dem sie das erst Mal Stabilität erfährt. Aufgrund ihrer Tabletten- und Alkoholsucht kommt es jedoch zum Bruch.

Marilyn war sich ihres Sexappeals bewusst und ging damit so entwaffnend um, wie kaum eine andere Hollywood-Diva. Es werden Marilyn Monroe leidenschaftliche Affären nachgesagt u.a. mit John F. Kennedy und Frank Sinatra. Legendär ist das letzte Fotoshooting „The Last Sitting“ mit Bert Stern.
Am 5. August 1962 stirbt sie an einer Medikamentenvergiftung. Bis heute kursieren die unterschiedlichsten Theorien zu ihrem Tod, von Suizid bis Mord.

Informationen zu den Fotografen und Künstlern
Tom Kelley (1914 – 1984) hält 1949 die Reize der jungen Marilyn fest, die allerdings erst 1952 für einen höchst erfolgreichen Kalender weitergegeben werden. 1953 schafft es eines der Fotos sogar zum Centerfold der ersten Playboy-Ausgabe.
Milton H. Greene (1922-1985) hat vor allem in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts viele Größen der Kunst-, Film- und Musikbranche vor der Linse, zu denen neben Berühmtheiten wie Elizabeth Taylor, Cary Grant, Spencer Tracy, Audrey Hepburn, Andy Warhol, Salvador Dalí, Alfred Hitchcock, Sir Laurence Olivier, Ava Gardner und Paul Newman auch Marlene Dietrich, Grace Kelly und Marilyn Monroe gehören.
Bert Stern (1929 – 2013) wird über Nacht zum Starfotografen. Seine Erfolge nehmen in den 1960er Jahren gigantische Ausmaße an. Bereits mit seinem ersten Werbeauftrag von Smirnoff im Jahr 1953 – einer der berühmtesten Werbekampagnen der Geschichte – schafft er den Durchbruch und prägt die Werbefotografie nachhaltig.
Als junger Mann zieht Leif-Eric Nygård (1939) nach New York. Fünf Wochen vor Marilyn Monroes Tod im Sommer 1962 macht Leif-Erik Nygårds die letzten professionellen Fotos des amerikanischen Filmstars. Unter den vielen Menschen, die er fotografiert, sind Muhammad Ali, Woody Allen, Francis Ford Coppola, Angelina Jolie, Nicole Kidman, der Dalai Lama und Johannes Paul II.
Andy Warhol (1928 – 1987) beginnt bereits Anfang der 1960er Jahre Pressefotografien von Hollywoodstars und bekannten Politikern wie Marilyn Monroe und John F. Kennedy als Vorlagen für seine Portraitserien heranzuziehen. Warhol ist bekannt für sein Prinzip der Reihung das er auch auf das Abbild von Marilyn Monroe anwendet.
Arman, eigentlich Armand Pierre Fernandez, (1928 – 2005) ist ein französisch-US-amerikanischer Objektkünstler und neben Niki de Saint Phalle und Jean

Tinguely, Mitbegründer des Nouveau Réalisme.
Von einem Druckfehler auf den Einladungskarten zu einer Ausstellung nimmt er 1958 den Künstlernamen „Arman“ an. Bekannt ist er für seine seriell gestalteten Objekte aus Alltagsgegenständen. James Francis Gill (1934) erzielt mit den Werken zu Marilyn Monroe erstmals internationale Anerkennung. Bereits 1962 nimmt das New Yorker Museum of Modern Art das Gemälde „Marilyn Triptych“ in seine ständige Sammlung auf. In den 1970ern zieht er sich, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, für rund 30 Jahre aus der Kunstszene zurück. 2005 findet erstmals eine Retrospektive in seiner Heimatstadt San Angelo im Museum of Fine Arts statt.

Besucher-Information
Öffnungszeiten Di – So, 10 – 17 Uhr
Eintritt 13,50 €, Ermäßigt 11,50 € | Freier Eintritt mit Museumspass
Führungen: Sonntags 14:30 Uhr – 6,- € zzgl. Eintritt.
Zweiter Mittwoch im Monat 17:00 Uhr – kostenfrei im Rahmen des Eintritts.
Privatgruppen nach Voranmeldung ab 95 € zzgl. Eintritt. Sonderführungen und Events: s. Internet

www.kunsthallemessmer.de

Share: