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wieder geöffnet: kunsthalle messmer in Riegel “Venedig – Faszination und Mythos”
bis 19. Juli verlängert

Ausstellung ab 5. Mai 2020 wieder geöffnet!
VENEDIG – Faszination und Mythos

bis 19. Juli 2020 verlängert (Stand 13.5.20)

Salvador Dalí, Basilique de la San Marco, 1978, Farblithografie © 2017 Fondation Gala-Salvador Dalí

Jetzt verlängert:
Die kunsthalle messmer zeigt bis 19. Juli in der Themenschau „Venedig – Faszination und Mythos“ Werke internationaler Künstler, die ihre Inspiration aus der fantastischen Lagunenstadt bezogen haben.

Die Ausstellung
So präsentiert die Ausstellung, neben historischen Stadtansichten, Malereien, Fotos und Objekte von u.a. Hundertwasser, Salvador Dalí, Joe Tilsohn, Malte Sartorius, Max Peiffer-Watenphul und Horst Janssen.
Der Fokus der breit gefächerten Ausstellung liegt dabei auf der Kunst der Moderne sowie der zeitgenössischen Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Foto: Jürgen A. Messmer, Seitenkanal Venedig, 2020 © Jürgen A. Messmer.
Hauptmotiv_Fotograf Jürgen A. Messmer, Seitenkanal Venedig, 2020 © Jürgen A. Messmer.

Venedig übt seit Jahrhunderten einen ganz besonderen Reiz auf Reisende, wie auch auf Künstler aller Welt aus. Mehr als 30 Millionen Touristen kommen jährlich nach Venedig, um sich von den prächtigen Kirchen und Palästen, den verschlungenen Kanälen und dem reichen kulturellen Erbe der Stadt verzaubern zu lassen.

Doch auch die Gefahren, die den Bestand des 1500 Jahre alten Weltkulturerbes gefährden, werden thematisiert – etwa die riesigen Kreuzfahrtschiffe oder die immer häufiger wiederkehrenden Überschwemmungen, in deren Folge die Stadt in der Lagune zu versinken droht

Eine Multimediainstallation vermittelt dem Besucher die einzigartige Klangkulisse der Serenissima und versetzt ihn virtuell in die Lagunenstadt. Ergänzt wird die Präsentation weiterhin durch Fotografien sowie durch Texte und Lyrik von beispielsweise Thomas Mann, Artur Becker, Joseph Brodsky oder Reiner Maria Rilke.
So entsteht ein umfassendes Porträt einer Stadt, die, wie nur wenige Orte auf der Welt, bis heute die Menschen in ihren Bann zieht.

Informationen zu den ausgestellten Künstlern:

Salvador Dalí (1904 – 1989)
Salvador Dalí, geboren in Figueras, prägte mit seinem unverwechselbaren Stil und seiner surrealen, oft rätselhaften Werke die Kunst des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Kunst, beschäftigte sich Dalí intensiv mit Sigmund Freuds Theorien zur Psychoanalyse, die ihn zu seinen surrealen Werken inspirierten. Seither bildeten schmelzende Uhren, Krücken und brennende Giraffen die Erkennungsmerk-male in seiner Malerei und wurden zu einem Wahrzeichen der Surrealisten. Auch verfasste er theoretische Texte zu den „großen Meistern der Malerei“, wie Leonardo, Michelangelo, Dürer, Velázquez, El Greco und Goya, denen er zeit-lebens nacheiferte.

Manfred Fischer (*1950)
Der im Münsterwald geborene Künstler war bis in die 1970er den Berliner Realis-ten zuzuordnen, entwickelte in den 1980ern jedoch eine, seinen Stil bis heute prägende, expressiv-dynamische Ausdrucksweise, die ihn vom reinen Realis-mus des vorherigen Jahrzehnts entfernt hat. Ein zentrales Motiv in den Arbeiten Fischers nimmt dabei der menschliche Kopf ein. Fischer verwendet diesen als Symbol für menschliche Träume und Wünsche, aber auch für tieferliegende bis verborgene Emotionen. Er lehrte ab 1987 an der Hochschule der Künste in Berlin sowie an der TU Braunschweig.

Max Peiffer-Watenphul (1896-1976)
Der in Weferlingen geborene Max Peiffer-Watenphul war Schüler am Bauhaus, Weimar und spezialisierte sich auf Zeichnungen, Aquarelle, Lithografien, Gemälde und Druckgrafik. Er pflegte eine rege Freundschaft mit wichtigen Künstlern, wie u.a. Paul Klee, Max Ernst und Otto Dix. Den Deutschen verband eine besondere Beziehung mit der Lagunenstadt, in der er zwölf Jahre lebte und unzählige, teils düster wirkende Bildnisse dieser Stadt schuf. 1948 nahm er auch an der Biennale di Venezia teil.

Horst Janssen (1929 – 1995)
Der in der Nähe von Hamburg geborene Horst Janssen, war Zeichner, Grafiker, Illustrator, Autor und Fotograf. Mit seinen zahlreichen Arbeiten zählt er zu den produktivsten und wichtigsten deutschen Zeichnern und Grafikern des 20. Jahr-hunderts. 1968 gewann er den Grafikpreis der Biennale di Venezia. 2000 eröff-nete das ihm gewidmete Horst-Janssen-Museum in Oldenburg. Janssens strikt figürliches Sujet wird aufgrund der Implementierung experimenteller Elemente zumeist dem Phantastischen Realismus zugeordnet.

Joe Tilson (*1928)
Der in London, Großbritannien, geborene Joe Tilson gilt als wichtiger Vertreter der britischen Pop Art. Tilson kombiniert in seinen Arbeiten Zeichen und Begriffe zu emblematischen Werken, welche den Betrachter zur Dekodierung seiner Be-deutung einladen. Der Maler und Grafiker studierte ab 1949 an der St. Martin’s School of Art, an welcher er von 1958 bis 1963 auch unterrichtete. Zwischen 1952 – 1955 wechselte er an das Royal College of Art in London. Nachdem er 1955 ein Stipendium für Rom gewann, erwachte seine Liebe für Italien. Sein Auf-enthalt dauerte von 1955 bis 1957. Er unterrichtete ebenfalls an der Slade School of Fine Art, und hielt 1966 Vorlesungen an der School of Visual Arts in New York City. Zwischen 1971 – 1972 war er zudem Gastdozent an der Hoch-schule für Bildende Künste in Hamburg.

Malte Sartorius (1933-2017)
Malte Sartorius, geboren in Waldlinden (Ostpreußen), war ein deutscher Maler und Grafiker. Zwischen 1970 – 1977 fertigte er großformatige Zeichnungen und Siebdrucke an. Er war ab 1963 als Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig. Außerdem war er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und der Münchener Sezession.

Venedig

Venedig ist Ursprung und Muse unzähliger unvergessener Werke der Kunstgeschichte. Durch ihre mit dem Meer verbundenen Kanäle und ihre insgesamt 398 Brücken, bildet die Lagunenstadt eine inspirierende Kulisse.
Mit der Renaissance und der venezianischen Schule begann das goldene Zeit-alter der Malerei. Die großen Meister Tizian, Tintoretto, Veronese und später Tiepolo, Canaletto und William Turner zeugen von der großen künstlerischen Ver-gangenheit einer Stadt, die seit jeher Künstler aller Art angezogen hat.
Bis ins 16. Jahrhundert hinein galt Venedig als bedeutende See- und Handelsmacht. Die wunderbare Prachtarchitektur zeugt heute noch von dem früheren Reichtum der Serenissima.
Bis 1797 war Venedig die offizielle Hauptstadt der Republik Venedig. Mit über 180.000 Einwohnern, galt Venedig als eine der größten Städte Europas. Heute sind kaum noch venezianische Einwohner in der Lagunenstadt angesiedelt und die Stadt und Wirtschaft konzentriert sich vermehrt auf den Tourismus.
Bis in die Gegenwart ist die Lagunenstadt ein Ziel für Maler aus aller Welt, die sich von diesem magischen Ort inspirieren und herausfordern lassen. Ein wichtiges, internationales Großereignis der Kunstwelt ist hierbei insbesondere auch die Biennale di Venezia.

Besucher-Information:
Unter Sicherheitsvorkehrungen und Hygienemaßnahmen, wie die Mund-Nasen-Bedeckung, Desinfektionsmittelausgabe und der Wahrung des Sicherheits-abstandes, können die Besucher die Lagunenstadt auf sich wirken lassen.

Öffnungszeiten Di – So, 10 – 17 Uhr

Eintritt 13,50 €, Ermäßigt 11,50 € | Freier Eintritt mit Museumspass

Personenbeschränkung: 35 Personen

Führungen sind bis auf Weiteres eingestellt

www.kunsthallemessmer.d

Auszeichnung der kunsthalle messmer: 
Die kunsthalle messmer ist von Deutschlands größtem Gesellschaftsmaganzin als eine der
BUNTE BUNTE TOP 100 Hotspots in Baden
ausgezeichnet worden!

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