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Festwoche klassischer Musik in Oppenau
22. – 29.9. 2019

FESTWOCHE KLASSISCHER MUSIK mit Internationalem Flair

in der kath. Pfarrkirche Oppenau
ausgerichtet von „Consortium Classicum“ e.V.

Schirmherr: Bundestagspräsident Herr Dr. Wolfgang Schäuble
Künstlerische Leitung: Thomas Strauß

vom 22. – 29. September 2019   

Veranstaltungsort: Kath. Pfarrkirche Oppenau jeweils um 20 Uhr

22. September – 20h Kath. Pfarrkirche
The Gregorian Voices
“Gregorianik meets Pop – Vom Mittelalter bis heute”; Das Programm besteht aus klassisch-gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen, Liedern und Madrigalen der Renaissance und des Barock sowie einigen ausgewählten Klassikern der Popmusik, gesungen im Stil der mittelalterlichen Gregorianik.

25. September – 20h Kath. Pfarrkirche
“Kaleidoskop der Töne aus Amerika”
Eine klangliche Collage mit Chor, Bläser und Streicher von der Petrie School of Music at Converse College, Spartanburg (USA) – Werke v. Gershwin, Chilcott, William Grant Still, J.S. Bach

27. September – 20h Kath. Pfarrkirche
und Improvisationsseminar zur Anmeldung

Johannes Mayr, Orgel
Orgel-Kino-Abend mit dem Stummfilm “Die Passion der Jungfrau von Orléans” aus dem Jahr 1928. Simultan dazu werden die effektvollen und ausdrucksstarken Orgelimprovisationen von Johannes Mayr zu hören sein.
Für Orgelbegeisterte bietet er an diesem Tag ein Improvisationsseminar, zu dem sich jede/jeder, der Erfahrung im Orgelspiel hat, egal ob Profi oder Laie, gerne anmelden kann.

 

 

 

29. September – 20h Kath. Pfarrkirche
Aaron Copland – “Appalachian Spring” + “Jubilate Deo” von Dan Forrest Bach-Chor Ortenau, Bach Consortium Thomas Strauß + Solisten der Petrie School of Music aus Spartanburg (USA), Gesamtleitung: Thomas Strauß
28. September – 20 Uhr Kath. Kirche in Achern
Bereits einen Tag vorher, am Samstag, 28.09.2019, wird das gleiche Konzert um 20 Uhr in der katholischen Kirche in Achern aufgeführt.

Erstmals reduzierte Kartenpreise im Vorverkauf!
Erhältlich unter https://karten.festwoche.info/ ,  Tel: 07804/8799868,
und dem Kulturbüro Oppenau Tel: 07804 / 48-37.

 

22.9. THE GREGORIAN VOICES
Das Eröffnungskonzert der 23. Festwoche klassischer Musik steht unter dem Titel: „Gregorianik meets Pop – Vom Mittelalter bis heute“. Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten auf Tournee in Europa und dieses Jahr bestreiten sie das erste Konzert der Festwoche am Sonntag, 22. September um 20 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Johannes in Oppenau.

Das aktuelle Vokaloktett aus Bulgarien erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. Außerdem wurde den Mitgliedern der Gruppe die seltene Erlaubnis zuteil, während der Konzerte Mönchsgewänder zu tragen. Das Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, die frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals wieder aufzunehmen. Alle acht Sänger haben eine klassische Gesangsausbildung und singen gemäß der gregorianischen Tradition einstimmig, unbegleitet und in lateinischer Sprache. Mit ihren hervorragenden Stimmen und zahlreichen Solostücken beweist der Chor, dass Gregorianik auch heute noch lebendig ist.

Das Programm der GREGORIAN VOICES besteht aus klassisch-gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen, Liedern und Madrigalen der Renaissance und des Barock sowie einigen ausgewählten Klassikern der Popmusik, gesungen im Stil der mittelalterlichen Gregorianik. Die Lieder sind von geistlicher Tiefe geprägt und entführen den Zuhörer in die Welt der mittelalterlichen Klöster. Den Mitgliedern der Gruppe wurde zudem die seltene Erlaubnis zuteil, während der Konzerte Mönchsgewänder zu tragen, wodurch die größtmögliche Authentizität erreicht wird. Für ihr Vorhaben, die Tradition der orthodoxen Kirchenmusik wiederzubeleben, erhielt das Ensemble zahlreiche internationale Auszeichnungen. Erleben Sie wie das Ensemble THE GREGORIAN VOICES einem Bogen zwischen Mittelalter und Moderne spannt und genießen Sie diese wunderschöne Zeit der Besinnung.

25. September, Petrie School of Music des Converse College aus Spartanburg, South Carolina
Das zweite Konzert am Mittwoch, 25. September kommt zustande aufgrund der Freundschaft von Thomas Strauß mit der Petrie School of Music des Converse College aus Spartanburg, South Carolina. Eine 40-köpfige Musikerschar aus Amerika wird ein abwechslungsreiches Programm präsentieren.

Ein Kaleidoskop der Töne aus Amerika werden die begabtesten Schüler und ihre Professoren aufzeigen und amerikanische und britische Komponisten wie Gershwin, Chilcott und William Grant Still zu Gehör bringen, von einem Chor, einem Holzbläserensemble und einem Streichensemble dargeboten. Ebenso erklingen die großen Arien der Opernbühne und Solisten an der Geige führen Musik von J.S. Bach auf.

27. September, Orgelimprovisationen von Johannes Mayr 
Einer der dramatischsten Stummfilme, „Die Passion der Jungfrau von Orléans“ aus dem Jahre 1928 wird im dritten Konzert der Festwoche klassischer Musik am Freitag, 27. September um 20 Uhr in der kath. Pfarrkirche in Oppenau gezeigt. Simultan dazu werden die effektvollen und ausdrucksstarken Orgelimprovisationen von Johannes Mayr zu hören sein.

Über den Stummfilm »La Passion de Jeanne d’Arc« des dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer von 1928 wurde schon viel geschrieben. Es ist ein formales Meisterwerk, das eine ungeheure emotionale und intellektuelle Wirkung entfesselt. Der Film ist von überraschender Modernität, als wäre er gestern gedreht worden. Oder übermorgen. Oder eben 1928, denn heute werden solche filmischen Meisterwerke nicht mehr erschaffen. Der Film teilt das Schicksal seiner Heldin. Die einzige unzensierte Fassung verbrannte bereits im Erscheinungsjahr in den Ufa-Studios in Berlin. In England war der Film verboten. In Frankreich wurden 15 Minuten herausgeschnitten. Später hat Dreyer aus Resten eine zweite Fassung gemacht, die der Originalfassung nahe kommen soll.

Der Film zeigt den Prozess der Jeanne d’Arc und spielt in romanisch anmutenden, nackten Räumen, die sich in der Abtei Brauweiler jenseits der Leinwand fortzupflanzen scheinen. Die Orgelmusik verschmilzt mit dem Film, sie erfüllt den ganzen Kirchenraum und lässt die Leinwand zur Welt werden. Ein Film der Diagonalen, der Gesichterstudien und der Verklärung. Stumme Dialoge, die umso eindringlicher sprechen. Die Bildkomposition ist einzigartig und meisterhaft. Die Montage besitzt einen Rhythmus von unglaublicher Suggestivkraft. Und dann das Fanal des brennenden Körpers am Ende des Films. –

Ein spannendes Programm, um mit der Partnerin/dem Partner oder einer guten Freundin/ einem guten Freund einen gemeinsamen Abend zu haben. Deshalb gibt es für Paare die Karte vergünstigt.

Für Orgelbegeisterte bietet Johannes Mayr an diesem Tag auch noch ein Improvisationsseminar, zu dem sich jeder/ jede der Erfahrung im Orgelspiel hat egal ob Profi oder Laie gerne anmelden kann. Nähere Infos unter www.festwoche.info.

29.9., Thomas Strauß mit seinem Bach-Chor Ortenau hat sich zusammengetan mit Musiker aus Spartanburg, South Carolina von der Petrie School of Music, um grandiose Musik von Dan Forrest wie auch von Aaron Copland im Abschlusskonzert der Festwoche, am Sonntag, 29. September um 20 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Johannes in Oppenau  aufzuführen.

Dan Forrest’s Jubilate Deo erweckt den globalen Aspekt des traditionellen Textes aus Psalm 100 “Jauchzet dem Herrn alle Welt” zum Leben, indem er ihn in sieben verschiedene Sprachen übersetzt und mit einem breiten Spektrum von musikalischen Einflüssen versieht. Jeder Satz kombiniert die Merkmale der Musikkultur der Sprachgruppe mit der eigenen musikalischen Sprache des Komponisten. So verwendet Forrest neben der alten liturgischen lateinischen Übersetzung des Psalms auch Texte in Hebräisch und Arabisch, Mandarin Chinesisch, Zulu, Spanisch sowie Englisch.

Appalachian Spring ist eine bekannte Ballettmusik des US-amerikanischen Komponisten Aaron Copland. Das Werk wurde im Oktober 1944 uraufgeführt und ist vor allem in einer Fassung als Orchester-Suite weit verbreitet. Original schrieb Copland das Ballett für ein  dreizehnköpfiges Kammerorchester. 1945 erhielt er für das Ballett den Pulitzer-Preis für Musik.

Ursprünglich hatte Copland dem Werk keinen Titel gegeben und bezeichnete es einfach als „Ballet for Martha“. Kurz vor der Premiere schlug Graham „Appalachian Spring“ vor, eine Bezeichnung aus dem Gedicht The Dance von Hart Crane, auch wenn sie keine direkte Beziehung zur Balletthandlung hat. Copland war später oft amüsiert, wenn Zuhörer ihm berichteten, wie gut er doch die Schönheit der Appalachian Mountains in seiner Musik eingefangen habe.

Die Handlung des Balletts erzählt von einem Frühling der amerikanischen Pioniere der 1800er Jahre, nachdem sie in Pennsylvania ein neues Farmhaus errichtet haben. Unter den Hauptrollen finden sich ein frischvermähltes Paar, ein Erweckungsprediger und seine Anhänger.

Bereits einen Tag vorher, am Samstag, 28.09.2019 wird das gleiche Konzert um 20 Uhr in der katholischen Kirche in Achern aufgeführt.

Neu ist, dass es erstmals reduzierte Kartenpreise gibt im Vorverkauf, erhältlich unter https://karten.festwoche.info/ (Tel: 07804/8799868) und dem Kulturbüro Oppenau Tel: 07804 / 48-37.

 

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