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Tag des offenen Denkmals, 11. September 2022

11.09., 11h00 - 15h30

Am Tag des offenen Denkmals, 11. September 2022, öffnen Einrichtungen ihre Türen, welche nicht alltäglich zugängig sind und finden Führungen statt, welche zu längst vergangenen Orten führen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Hier das Programm in der Übersicht:

„Wanderung zum untergegangenen Ort Muffenheim“ mit der Archäologin Jennifer Deible  14 bis 15:30 Uhr, Treffpunkt Riedmuseum.

Eine Veranstaltung des Stadtmuseums Rastatt.

 

Der Ort Muffenheim ist eine im späten Mittelalter verlassene Siedlung zwischen Ottersdorf und Plittersdorf. Bei der Wanderung klären wir die Fragen, wo der Ort lag und was man heute über ihn und seine Bewohner weiß. Vom Treffpunkt Riedmuseum wandern wir zum Ort Muffenheim und erfahren, warum er untergegangen ist.

Die erste Erwähnung von Muffenheim stammt aus dem Jahr 790 aus einer Überlieferung des Klosters Lorsch. Entstanden ist der Ort wahrscheinlich bereits im 6. Jahrhundert, da nahe der Wüstung zugehörige Gräber aus der Zeit der Merowinger gefunden wurden. Es wird davon ausgegangen, dass die Siedlung vor 1510 verlassen wurde.
Die genaue Lage des Ortes lag lange Zeit im Dunkeln. Flurnamen gaben aber eine Orientierung, wo der spätmittelalterliche Siedlungskern zu suchen ist. Von unschätzbarem Wert für die Kenntnis der Fundstelle sind die zahlreichen Geländebegehungen, die Franz Ruf aus Otterdorf durchführte. Beim Bau einer Ferngasleitung konnte zudem das Landesdenkmalamt in den Jahren 2001/2002 gezielte Grabungen vornehmen. Aus diesen Grabungen haben sich Gegenstände des Alltags, wie Keramik und Werkzeuge, erhalten. Die Funde dokumentieren eine Siedlung, die fast das gesamte mittelalterliche Jahrtausend, vom ausgehenden 6. Jahrhundert bis in die Zeit um 1500, existierte.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung im Stadtmuseum Rastatt, Tel.: 07222 / 972 8401, museen@rastatt.de oder auf unserer Homepage.

Bild: Funde Muffenheimer Feld, Foto: Stadtmuseum Rastatt / Ute Luber

„Ein Haus für die Archäologie
Das Zentrale Fundarchiv – Objekt- und Wissensspeicher der Landesarchäologie“
Öffentliche Führungen 11 und 14 Uhr im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg
Zentrales Fundarchiv Rastatt
Lützowerstraße 10, 76437 Rastatt
Eingang und Parkplätze über Leopoldsplatz!

Im ehemaligen Festungslazarett der Bundesfestung Rastatt befindet sich seit 1999 das Zentrale Fundarchiv des Archäologischen Landesmuseums. Hier werden alle Ausgrabungsfunde aus ganz Baden-Württemberg mit Hilfe einer modernen Datenbank zentral eingelagert und dokumentiert sowie für Ausstellungen in Museen oder für wissenschaftliche Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt.

Das Archiv kann nur im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden und so bietet sich an diesem Abend die Möglichkeit das imposante Festungsgebäude kennen zu lernen, aber auch die Arbeitsweise eines modernen archäologischen Landesarchivs – lassen Sie sich überraschen!

Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des Stadtmuseum Rastatt und dem Zentralen Fundarchiv, begleitend zur neuen Dauerausstellung der Ur- und Frühgeschichte im Stadtmuseum Rastatt.

Weitere Informationen:

Dr. Martin Kemkes

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Zentrales Fundarchiv Rastatt

Tel.: 07222 7876 47, kemkes@rastatt.alm-bw.de

 

Details

Datum:
11.09.
Zeit:
11h00 - 15h30
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
http://www.stadtmuseum-rastatt.de

Veranstalter

Stadtmuseum Rastatt
Telefon:
07222 / 972 8401
E-Mail:
museen@rastatt.de

Veranstaltungsort

Rastatt, Stadtmuseum
Herrenstr. 11
Rastatt, Deutschland
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