Christo und Jeanne-Claude
im Musée Würth France Erstein

by Brigitte Matt-Brassel
Verhüllter Pont Neuf - Paris 1975-85, Foto: Wolfgang Volz c Christo

12. JULI 2020 –  20. OKTOBER 2021

Das Musée Würth zeigt eine einmalige Retrospektive der Projekte von Christo und Jeanne-Claude, einem der aufsehenerregendsten Künstlerpaare der zeitgenössischen Kunst. Möglich ist dies durch den bedeutenden Werkbestand in der Sammlung Würth.

Das Musée Würth zeigt eine einmalige Retrospektive der Projekte von Christo und Jeanne-Claude, einem der aufsehenerregendsten Künstlerpaare der zeit-genössischen Kunst. 

Möglich ist dies durch den bedeutenden Werkbestand in der Sammlung Würth.

 

Christo (1935 – 2020) und Jeanne-Claude (1935 – 2009) prägen mit ihrer Persönlichkeit seit den 1960er Jahren die Kunstwelt ebenso wie das kollektive Gedächtnis. Ihre Projekte sind eine stete Aufforderung, die Umwelt aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, ungeachtet ob es sich um urbane oder landschaftliche Eingriffe handelt. Diese temporären Kunstwerke berühren die Öffentlichkeit ganz unmittelbar und vermitteln eine überwältigende ästhetische Erfahrung.

Das verbindende Element der meisten Projekte ist das Medium Stoff. Gemäß des Credo des Künstlerpaars, dass sich das Leben nicht durch die Zahl unserer Atemzüge, sondern durch Orte und Momente, die uns den Atem rauben, bemerkbar macht, sind Vergänglichkeit und Verwandlung zentrale Aspekte ihrer Kunst, egal ob sie ein Bauwerk in ein skulpturales Monument von zweckfreier Schönheit verwandeln oder einer Landschaft in nie gesehener Weise ein zauberhaftes Element hinzufügen.

www.musee-wurth.fr