Das Gringolts-Quartett und das finnische Quartett Meta4 einmalig im Oktett am 3.5. zu erleben.

Vielsaitig
Ilya Gringolts und Freunde

30. April – 3. Mai 2020

Das Motto der diesjährigen Badenweiler Musiktage im Frühjahr ist kein Druckfehler. Das Instrumentarium des Festivals ist ausgesprochen „vielsaitig“, von der Solovioline beim Eröffnungsabend am 30. April über das Duo, vom Quartett bis zum Streichoktett als krönender Abschluss des Festivals am 3. Mai: Das macht insgesamt 32 Saiten – plus jene des Hammerflügels, der am 1. Mai seinen Auftritt hat. 
Entsprechend „vielseitig“ ist das Programm des Festivals: an vier Tagen ein Gang durch die Musikgeschichte, von der Miniatur bis zum sinfonischen Format, in historisch informierter wie moderner Aufführungspraxis. Neben bekannten Stationen von Bach über Mozart, den diesjährigen Jubilar Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg oder Erich Wolfgang Korngold säumen viele Abstecher in unbekanntes Gelände die Zeitreise. 

Artist in Residence ist der Geiger Ilya Gringolts.

Informationen + Reservierung:
www.badenweiler-musiktage.de

Programm:

Do, 30.04., 18 Uhr I Kurhaus
Solo
Ilya Gringolts, Violine
Artist in Residence

Werke von J. S. Bach: Partita Nr. 1
h-Moll BWV 1002 (1720), Brice Pauset: ausgewählte Sätze aus „Kontrapartita“ (2008), Heinz Holliger: „Drei kleine Szenen“ (2014), J. S. Bach: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 (1720)

Fr., 1. Mai, 11 Uhr | Kurhaus
Eleonore Büning liest aus ihrem Buch „Sprechen wir über Beethoven“.

Fr., 1. Mai, 18
Uhr | Kurhaus
Duo
Ilya Gringolts, Violine
Kristian Bezuidenhout, Hammerflügel

Werke von L. v. Beethoven: Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 A-Dur op. 47 „Kreutzer“ (1802)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 4 a-Moll op. 23 (1800/01)
Brice Pauset: Uraufführung Neues Werk

Einführungsvortrag von Rainer Peters: Kurhaus, Annette-Kolb-Saal, 16:15 Uhr.

Kristian Bezuidenhout; Hammerflügel Foto: CR_Marco_Broggreve
Das Gringolts-Quartett ist am Samstag, 2. Mai, im Kurhaus zu hören. Foto: Tomasz Trzebiatowsk

„Welche Freude!
Wunderschöner Zusammenklang; perfekte Ausführung makelloser, reifer Interpretationen, Charisma auf der Bühne und, vor allem: es geht ihnen einzig um die Musik.“ So jubelte ein Kritiker der Zeitung „Herald Scotland“ über ein Konzert des Gringolts-Quartetts beim Edinburgh-Festival.
Das Gringolts-Quartett ist international besetzt (Russland, Armenien, Rumänien, Deutschland). Die zweite Geigerin Anahit Kurtikyan und Cellist Claudius Herrmann sind Mitglieder im Orchester der Zürcher Oper und spielten schon viele Jahre im Amati-Quartett. 2009 kam die Bratscherin Silvia Simionescu dazu – sie studierte bei Yehudi Menuhin.
Ilya Gringolts spielt eine Geige von Giuseppe Guarneri „del Gesù“, Cremona 1742-43, aus Privatbesitz, Anahit Kurtikyan ein Instrument von Camillo Camilli, Mantua 1733, Silvia Simionescu eine Bratsche von Jacobus Januarius, Cremona 1660, und Claudius Herrmann ein Cello von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahr 1600.

Sa, 2. Mai,  11 Uhr | Kurhaus
Lotte Thaler im Gespräch mit Ilya Gringolts

Sa, 2. Mai, 18 Uhr | Kurhaus
Quartett
Gringolts-Quartett
Ilya Gringolts,(Violine),
Anahit Kurtikyan (Violine),
Silvia Simionescu (Viola), 
Claudius Herrmann (Violoncello)
James Boyd (Viola)Tomas Djupsjöbacka (Violoncello)

Werke von: 
W. A. Mozart: Streichquartett Nr. 13 
d-Moll KV 173 (1773), Arnold Schönberg: Streichquartett Nr. 3 op. 30 (1927), Erich Wolfgang Korngold: Streichsextett D-Dur op. 10 (1915)

Einführungsvortrag von Rainer Peters: Kurhaus, Annette-Kolb-Saal, 16:15 Uhr.

Das Gringolts-Quartett und das Quartett Meta4 einmalig zu hören am 3.5. im Kurhaus. Foto: Tero Ahonen

So., 3. Mai, 18 Uhr | Kurhaus

Oktett
Gringolts-Quartett und Quartett Meta4

Antti Tikkanen (Violine)
Minna Pensola (Violine)
Atte Kilpeläinen (Viola)
Tomas Djupsjöbacka (Violoncello)

Jean Sibelius: Solostück für Violine
Salvatore Sciarrino: „Capriccio“ Nr. 4 für Violine solo (1976)
Sebastian Fagerlund: „Duo Scherzic“ für Viola und Violoncello (2008)
Jörg Widmann: ausgewählte Duos für Violine und Violoncello (2008)
Antonín Dvoˇrák: „Miniaturen“ für zwei Violinen und Viola (1887)
Igor Strawinsky: „Trois pieces“ für Streichquartett (1914/18)
Jaakko Kuusisto: „Play III“ für Streichquartett op. 21 (2008)
George Enescu: Streichoktett C-Dur op. 7 (1900)

Einführungsvortrag von Rainer Peters: Kurhaus, Annette-Kolb-Saal, 16:15 Uhr.

Das finnische Ensemble Meta4 wurde 2001 gegründet. Die beiden Geiger Antti Tikkanen und Minna Pensola, den Bratschist Atta Kilpeläinen und den Cellist Tomas Djupsjöbacka verbindet neben ihrer musikalischen Neugier auf verschiedenstes Repertoire auch eine enge Freundschaft.
Eine Besonderheit ihrer Arbeit ist, dass sie mit Orchestern Programme ohne Dirigenten einstudieren, die von den ersten Pulten aus geleitet werden.
Das Ensemble ist in allen großen europäischen Konzertsälen präsent. Ferner hatte Meta4 von 2008 bis
2011 die künstlerische Leitung beim Musikfestival „Oulunsalo“ inne, und von 2008 bis 2017 war das Ensemble „Quartet in Residence“ im finnischen Kuhmo, dem Mekka für eingefleischte Kammermusikfreunde. 
Meta4 wurde mehrfach ausgezeichnet und gewann den Ersten Preis beim Internationalen Schostakowitsch-Quartettwettbewerb in Moskau und beim Internationalen Joseph-Haydn-Kammermusikwettbewerb in Wien.

Kartenverkauf, Informationen + Reservierung:
www.badenweiler-musiktage.de

Tourist-Information Badenweiler  Schlossplatz 2 (im Kurhaus)

Tel. +49 7632 799-300
E-Mail: touristik@badenweiler.de

Die nächsten Badenweiler Musiktage finden statt am:
 05. – 08. November 2020

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